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Wir wissen Bescheid," droht ein sehr ernst dreinschauender Gendarm in Calais. „Ich warne euch: brecht die Speedlimits, und eure Bikes gehören mir. Der Erste, der es versucht, ist der Erste, der heimläuft." Noch erntet er mit diesem filmreifen Auftritt Gelächter von den englischen Motorradfahrern. Willkommen beim Cannonball Bike Run 2006. Während der Vorbereitung hatte ich noch Zweifel, ob es wirklich böse werden könnte. Oh ja, es wurde.
Wer glaubt, dass die Begrüßung der französischen Polizei schon alles war, der hatte noch nie mit deutschen Ordnungshütern zu tun. Wohl alarmiert durch die französischen Kollegen, die einem Teilnehmer kurz hinter Calais die Anfahrtskarte für den Startort Würzburg abgenommen hatten, wartete ein riesiges Polizeiaufgebot an der Autobahnabfahrt auf alles, was halbwegs nach Cannonball aussah. Sie machten Fotos von uns, mit und ohne Motorrad, in komplettem Outfit, ohne Helm und checkten die Bikes durch. Einer guckte sich meinen Auspuff an, ein Rohr, das wie die Fanfaren des jüngsten Gerichts durch AC/DC-Lautsprecher klingt. „Das macht dich arm", schoss es mir durch den Kopf. „Tschüss, Biergeld." Aber der Cop ließ sich ablenken, und ich durfte fahren.
Der nächste Tag, es geht über vorgegebene Straßen nach St. Moritz, gleicht einem Räuber-und-Gendarm-Spiel. In Baden-Württemberg setzt uns die Polizei heftig zu. Mehrmals stoppt sie mich, verdonnert mich aus fadenscheinigen Gründen zu Strafen, droht mir, das Bike zu konfiszieren. Drei Teilnehmer wurden ihr Motorrad tatsächlich los. Schließlich überholen mich vier Finnen bei einer dieser Kontrollen und fahren, nach einer relativ härm losen Durchquerung der Schweiz, den Tagessieg ein.
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Ja genau, z.b. in Grün
Ist halt ne Yamaha...
OH MEIN GOTT ist die geil =D
Du hast Recht
Das auf dem Bild ist ne Bandit, aber ...