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In der Schweiz hat sich 2010 die Initiative "Schutz gegen Raser" gebildet. Sie fordern für grobe Tempovergehen Gefängnisstrafen zwischen einem und vier Jahren.
Die Initiative die sich kurz "Raserinitiative" nennt ist gut abgestimmt und stuft Raser die ihr Fahrzeug als Waffe nutzen folglich ein:
wer 70 km/h statt 30 km/h,
wer 100 km/h statt 50 km/h,
wer 140 km/h statt 80 km/h,
wer 200 km/h statt 120 km/h fährt,
wer waghalsig überholt,
wer an nicht bewilligten Rennen teilnimmt.
Demnach gehören die Fahrer ins Gefängnis die innerorts mit über 100km/h, außerorts mit 140km/h und auf Autobahnen mit mehr als 200km/h erwischt werden. Diese sollen dann bis zu vier Jahre ins Gefängnis gehen. Wenn dabei ein Unfall mit zu Verletzten oder Todesopfern kommt, soll die Strafe noch höher ausfallen. Die Initiative wurde hauptsächlich von Opfern von Raserei gegründet.
Im Initiativentext heißt es: "durch verantwortungslose Tempobolzerei bewusst Verkehrsregeln verletzten und das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingehen".
Die Initiative hat bereits 105.763 Unterschriften gesammelt, die nun wohl zu einem Volksentscheid reichen dürften. Wenn das zustande kommt und die Mehrheit dafür ist, können die Forderungen umgesetzt werden. Die Initiative wird von allen Parlamentariern aus allen Parteien unterstützt. Unabhängig davon fordert die Schweizer Regierung bereits härtere Strafen und einen längeren Führerscheinentzug für Temposünder.
Der Schweizer Motorradverband "IG-Motorrad" lehnt diese Initiative ab. Bisher werden hauptsächlich Geld-
und Bewährungsstrafen in der Schweiz verhängt.
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